Oscar 2010 – Meine Tipps

Update:  Zwölf von 24 Oscars habe ich richtig getippt, damit kann ich gut leben!

Nachdem die Baftas verliehen wurden und die offiziellen Favoriten feststehen, hier nun meine ultimative Oscar-Tippliste:

Bester Film:
Favoriten sind „Avatar“ und „The Hurt Locker“, aber meines Erachtens gewinnt aufgrund der neuen Abstimmungssregeln der Film, der den meisten stimmberechtigten Mitgliedern gut gefällt – also von ihnen nicht zwangsläufig auf den ersten Platz, aber unter die ersten drei gesetzt wird. Und das sind meines Erachtens am ehesten „Inglourious Basterds“ und „Up in the Air“. Deshalb ist mein Tipp: „Up in the Air“.

Beste Regie:
Diesen Oscar wird Kathryn Bigelow mit nach Hause nehmen. Es ist schlicht und ergreifend an der Zeit, dass eine Frau in dieser Kategorie ausgezeichnet wird.

Bester Hauptdarsteller:
Dieser Oscar geht an Jeff Bridges. Zwar habe ich den Film noch nicht gesehen, aber nach Meinung der amerikanischen Filmkritiker raubt Jeff Bridges dem Zuschauer mit seiner Darstellung einfach das Herz. Auch George Clooney hätte sicherlich Chancen – wenn er nicht für Syriana bereits ausgezeichnet worden wäre.

Beste Hauptdarstellerin:
Ich befürchte, es wird Sandra Bullock. Meiner Meinung nach ist es aber endlich an der Zeit, dass Meryl Streep den Oscar erhält. Sie wurde zuletzt 1981 ausgezeichnet – und ist nicht nur diejenige, mit den meisten Oscarnominierungen, sondern auch die Schauspielerin, die am häufigsten keinen Oscar erhalten hat. Sie ist toll als Julia Child – und kaum eine andere Schauspielerin hätte diese Rolle spielen können. Aber die Indizien sprechen gegen sie: Sie hat bei den SAGs gegen Sandra Bullock verloren, deren Film „The Blind Side“ nicht nur kommerziell erfolgreicher war, sondern überraschend auch als bester Film nominiert wurde. Und außerdem ist es vermutlich die einzige Chance für Sandra Bullock, einen Oscar zu erhalten.

Bester Nebendarsteller:
Keine Diskussion, dieser Preis geht an Christoph Waltz.

Beste Nebendarstellerin:
Hier wird wohl Mo’nique jubeln dürfen. Zwar ist Vera Farmiga in „Up in the Air“ fantastisch, aber „Precious“ habe ich noch nicht gesehen – und die Rolle spricht eindeutig für Mo’nique: eine beliebte und erfolgreiche Künstlerin, die eine gewalttätige Mutter spielt.

Bestes Originaldrehbuch:
Hier gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Quentin Tarantino und Mark Boal (für „The Hurt Locker“). Sollte „The Hurt Locker“ doch als bester Film ausgezeichnet werden, stehen die Chancen für Mark Boal besser, aber Quentin Tarantino könnte mit diesem Oscar für den Regie-Oscar entschädigt werden. Verdient hätten es sicherlich auch die Coen-Brüder für „A Serious Man“. Aber ich tippe auf Tarantino.

Bestes adaptiertes Drehbuch:
Dieser Preis geht an Jason Reitman und Sheldon Turner für „Up in the Air“. Ein toller Film mit einem tollen Drehbuch – so sollten Geschichten im Kino erzählt werden!

Bester Animationsfilm:
Seit der Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes ist eigentlich klar, dass dieser Preis an „Up“ gehen wird.

Bester fremdsprachiger Film:
„Das weiße Band“ ist mein Favorit, aber auch der französische Film „Un Prophète“ hat gute Karten. Nicht zuletzt deshalb, weil deutsche Filme in den letzten Jahren sehr erfolgreich bei den Oscars waren, könnte der französische Beitrag bessere Karten haben. Andererseits zieht Weltkrieg immer, deshalb bleibe ich bei „Das weiße Band“.

Bester Schnitt:
Aufgrund der vorherigen Preisverleihungen tippe ich auf „The Hurt Locker“.

Beste Kamera:
Entweder „The Hurt Locker“ oder „Das weiße Band“.

Beste Ausstattung:
„The Young Victoria“

Beste Kostüme:
„The Young Victoria“

Dokumentarfilm:
„The Cove“

Make up:
„The Young Victoria“

Musik:
Michael Giacchino für „Up“

Bester Song:
„The Weary Kind (Theme from Crazy Heart)” from „Crazy Heart” Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett

Sound Editing
„Avatar“

Sound Mixing:
„Avatar”

Visual Effects:
„Avatar”

Bei den verschiedenen Kurzfilmen habe ich leider keine Ahnung, da ich weder vorhergehende Auszeichnungen noch die Filme selbst kenne. Deshalb könnte ich nur raten – und das lasse ich. Meine Tipps beruhen auf den bisherigen Auszeichnungen, Spekulationen und in manchen Kategorien auch persönliche Vorlieben. Allerdings habe ich manche Filme – wie z.B. „An Education“ – auch noch nicht gesehen. Deshalb könnten sich hier bis zum 7. März noch manche Änderungen ergeben!

Und wie ich das so sehe, stehe ich in den meisten Kategorien auch nicht alleine da!

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Published in: on 25. Februar 2010 at 19:32  Schreibe einen Kommentar  
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