Die Oscar-Filme: „Up in the Air“

Inhalt:
Ryan Bingham fliegt zu Unternehmen, deren Chefs nicht den Mut haben, ihre Angestellten selbst zu entlassen. Er ist ständig unterwegs und träumt davon, die zehn-Millionen-Flugmeilen-Grenze zu durchbrechen. Bei Zwischenstopps hat er kurze Affären unter anderem mit Alex Goran, die einen vergleichbaren Lebensstil zu pflegen scheint. Als seine junge Kollegin Natalie Keener plant, die Kündigungsgespräche durch eine Videokonferenz zu ersetzen, ist sein bisheriger Lebensstil bedroht. Also nimmt Ryan sie mit auf eine Reise, damit sie die andere Seite seiner Arbeit kennenlernt – und hat schon bald die Ahnung, dass auch in seinem scheinbar perfekten Leben etwas fehlen könnte.

Kurzkritik:
Für mich ist „Up in the Air“ einer der besten Filmen, die ich seit langem gesehen habe. Der Film ist perfekt besetzt, insbesondere Vera Farmiga ist sensationell. Aber auch die Story ist gut und vor allem im richtigen Tempo erzählt. Es gibt keine unnötigen Redundanzen, keine langweilen Einstellungen und Jason Reitman nutzt die filmische Sprache eindrucksvoll. Sicherlich hätte die Geschichte ein wenig mehr Originalität vertragen, aber ich habe „Up in the Air“ nach „Avatar“ gesehen – und im Vergleich ist die Handlung von Jason Reitmans Film durchaus einfallsreich.

Oscarchancen:

Meines Erachtens hat der Film dank des Bewertungssystems durchaus Chancen auf den Oscar als besten Film. Sollte ein Film im ersten Durchgang nicht 51 Prozent der ersten Plätze erhalten, zählen auch die zweite und dritten Plätze. Und „Up in the Air“ ist ein Film, den eigentlich jeder mag. Außerdem ist er konventioneller als der ebenfalls beliebte „Inglourious Basterds“ und hat deshalb in meinen Augen etwas bessere Chancen.
Jason Reitman und Sheldon Turner werden vermutlich den Preis für das beste adaptierte Drehbuch mit nach Hause nehmen können. Die Darstellerriege George Clooney, Vera Farmina und Anna Kendrick muss sich wohl mit einer Nominierung zufrieden geben. Bei den Nebendarstellerinnen ist die Konkurrenz durch Mo’nique in diesem Jahr zu stark – und George Clooney hat gegen Jeff Bridges auch die schlechteren Karten.

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Published in: on 1. März 2010 at 20:09  Schreibe einen Kommentar  
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