Pippa Lee

Manchmal sitze ich im Kino und frage mich, ob die Wirkung des Films wirklich so beabsichtigt ist. Bei „Pippa Lee“ sorgte insbesondere Keanu Reeves für solche Irritationen: Sollte die angedeutete Sex-Szene mit Pippa Lee (Robin Wright) im Auto wirklich lustig sein? Oder liegt diese Wirkung an Keanu Reeves, der nicht unbedingt seine beste Leistung gezeigt hat? Sowieso: Irgendwie spielt er seine Rollen immer gleich.

Aber auch abgesehen von Keanu Reeves hat mich der Film enttäuscht. Aufgrund der Kritiken habe ich mir den Film angesehen und einen unterhaltsamen Film über eine gelangweilte Hausfrau erwartet.  Das sind keine hohen Erwartungen, doch selbst diese hat der Film noch unterlaufen. Er ist viel zu lang, die Handlung ist vorhersehbar, filmische Mittel sind nicht gut eingesetzt, die Musik erschlägt den Zuschauer manchmal und abgesehen von Julianne Moore und Winona Ryder – die als durchgeknallte junge Geliebte fast wie eine Selbstkarikatur erscheint – bleiben alle Schauspieler unter ihren Möglichkeiten. Vielleicht liegt es bei Robin Wright auch an der Synchronstimme, dass sie selbst am Ende des Films noch leblos wirkte …

Mein Fazit: Selbst im Kino-Sommerloch gibt es bessere Filme zu sehen als „Pippa Lee“.

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Published in: on 23. Juli 2010 at 17:30  Schreibe einen Kommentar  
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