Oscar-Filme 2011: „Winter’s Bone“

(c) Ascot Elite Filmverleih GmbH

Hohe Erwartungen hatte ich an den vielfach gelobten Independentfilm „Winter’s Bone“ – und sie wurden voll und ganz erfüllt! Dieser Film ist in seiner Schlichtheit brillant, Jennifer Lawrence ist umwerfend und selten hat man Kino ein derart realistisches Bild der USA erhalten. Da ich aber zu diesem Film schon eine ausführliche Kritik für spielfilm.de geschrieben habe, will ich mich an dieser Stelle gar nicht allzu lange mit den vielen Vorzügen von „Winter’s Bone“ aufhalten.

Inhalt
In „Winter’s Bone“ wird eine einfache Geschichte erzählt: Die 17-jährige Ree Dolly muss ihren Vater innerhalb von einer Woche finden, ansonsten verlieren sie und ihre Geschwister das Dach über ihrem Kopf. Also macht sie sich auf die Suche – und stößt mit ihren Fragen in der verschworenen Gemeinschaft im südlichen Missouri nicht auf Gegenliebe.

Jennifer Lawrence als Ree Dolly (c) Ascote Elite Filmverleih GmbH

Oscar-Chancen
„Winter’s Bone“ ist für vier Oscars nominiert: als bester Film, für die beste Hauptdarstellerin, den besten Nebendarsteller und das beste adaptierte Drehbuch. Leider glaube ich, für diesen Film gilt der alte Satz, dass schon die Nominierung eine Ehre ist. Für mich ist John Hawkes bislang der beste Nebendarsteller, aber ich habe „The Fighter“ und damit Christian Bale auch noch nicht gesehen. Dennoch ist Hawkes schwer zu übertreffen, schon lange hat mich keine Figur mehr derart ins Herz getroffen. Auch Jennifer Lawrence ist fantastisch und verfügt über eine beeindruckende Leinwandpräsenz. Aber gegen Natalie Portman und Annette Bening hat sie wohl keine Chance – obwohl ich sie als mindestens genauso gut einschätze und mich sehr freuen würde, wenn sie als lachende Dritte den Preis erhält!

 

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Published in: on 9. Februar 2011 at 20:00  Comments (1)  
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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. […] könnten. Die Schauspieler waren ausnahmslos gut in ihren Filmen, auch wenn ich beispielsweise John Hawkes in „Winter’s Bone“ besser fand als Christian Bale in „The Fighter“. Auch mit „The King’s Speech“ kann ich […]


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